Eurofighter
Geralds neueste Kreation ist ein Eurofighter aus Selitron. Knapp 900 Gramm Schub auf 600Gramm Modellgewicht überzeugten schon gleich nach dem Start. Sicherheitshalber mit viel Schwung beim Erstflug gestartet stellte sich schnell heraus, dass das gar nicht notwendig war.
Sofort stabil in der Luft zeigte der Eurofighter seine schönste Seite. Trotz schlechten Wetters waren wir alle begeistert. Auch die Langsamflugeigenschaften waren enorm.
Nach einigen Platzrunden gings zur Landung herein - die auch wunderbar geklappt hat. Allerdings hatte Gerald über kleinere Aussetzer der Steuerung geklagt.
Ein paar Tage später, diesmal wieder bei schönem Wetter, stand der nächste Flug an. Die Störungen vom letzten Flug waren vergessen und so kam es, wie es kommen mußte, ein Totalausfall der Steuerung - und somit auch ein Ausfall des Modelles. Bei der Bruchlandung brach die Nase ab, und der Akku verließ den Rumpf.
Im nachhinein war dann schnell klar was passiert war. Erstens hätten wir die Funkstörungen vom ersten Tag nicht auf die leichte Schulter nehmen sollen, sondern einen Reichweitentest durchführen. Da wäre schnell aufgefallen, dass die Antennenverlegung im Modell parallel zu den deutlich verlängerten Stromkabeln lief. Dadurch wurden die Störungen, die ein Regler auf den Kabeln auslöst, direkt in den Empfänger übertragen.
Immerhin, mit ca. 3 Stunden Arbeitseinsatz ist der Flieger wieder Flugfähig.
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(c) Schoeppl.info - Last modified: 27.07.2008
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