Die Tragfläche


Die Tragfläche der Cessna Cardnial hat eine Gesammtspannweite von 2,1m. Allerdings ist diese Fläche nicht teilbar ausgeführt - man muss also schon vorher überlegen, wo die Fläche verstaut werden kann.
Auch hier gilt es wieder zuerst die Querruder fertig auszuschneiden - schließlich sind diese nur vorgefräst aber noch nicht ganz abgetrennt.
Nach dem Austrennen der Ruderfläche wird der Ruderschacht sorgfälltig geschliffen und mit Sperrholz verkleidet. In meinem Fall habe ich auch hier vorher noch ein Flachbandkabel 2 polig in jede Fläche eingezogen - im Ruderbereich habe ich das Kabel einfach hinter der Holzverkleidung geführt. Auf das Ruder kommt eine Baslaleiste mit Nutfräsung - hier wird später das Messingrohr eingeklebt - und die seitlichen Abschlüsse. Vor dem Aufkleben sollte man nocheinmal prüfen, ob das auch noch im Ruderschacht Platz hat, sonst am besten vorher die Ruderfläche etwas kürzen.
Nach dem Verschleifen gilt es, dass Messingrohr einzusetzen. Dafür muß zuerst 1 weißes Kunststoffscharnier für die Unterstützung in der Mitte gängig gemacht werden. Anschließend werden die 3 Messinghülsen auf das Rohr geschoben und vorsichtig eingepasst. Gegebenfalls muss man etwas nachschliefen (in meinem Fall mit dem Proxxon® und einem Fräser) da die Ausnehmungen in den Holzverkleidungen unter umständen etwas knapp sind.
Wenn alles soweit passt, kann man die Messingrohre einharzen. Dazu die Rohre aus Ihrer eigentlichen Lage herausziehen und den Beginn vorsichtig mit Harz bestreichen. Dann ein Stück einschieben, wieder etwas nachstreichen, und weiterschieben - so wird sichergestellt dass nicht zuviel Harz auf der Hülse ist.
Schlussendlich muß man nur mehr das Anlenkgestänge (M3 Schraube) in das Rohr einsetzen und das Ruder lagerichtig an das Messingrohr kleben.

Die Endkappen der Tragflächen der Cessna Cardinal werden seitlich aufgeklebt. Um dies zu erleichtern fertigt man man am besten 2 Balsaschablonen an, die zuerst auf Profilform der Tragfläche geschnitten werden, um sie anschließend ca. 2mm kleinter zu schleifen. Dadurch passen sie perfekt in die Kunststoffhülsen. Wenn man das anschließend fest verklebt, ist später das Montieren an der Fläche wesentlich einfacher und genauer.



Mit den Stecknadeln wurde verhindert, dass das Balsabrettchen zu tief in den Kunststoffteil rutscht. Mit Klebestreifen wird das ganze dann zusammengedrückt bis das 10min Epoxy ausgehärtet ist. Anschließend die Nadeln entfernen und verschleifen.

Die so vorbereiteten Endkappen werden nun auf die Tragfläche aufgeklebt, verspachtelt und verschliffen.
Nun gilt es, die beiden Tragflächenhälften miteinander zu verkleben. Dafür werden die beiden Tragflächenhälften zuerst Trocken zusammengesetzt um zu überprüfen, ob alles Formschlüssig zusammenpasst. Gegebenfalls vorab nacharbeiten, damit die Flächenhälften sauber sitzen.

Nun mischt man sich eine entsprechende Menge Epoxidharz an, und dickt es etwas mit Thixotropiermittel und Baumwollflocken etwas ein, damit beim Verkleben nicht alles abläuft. Nachdem zusammenfügen spannt man die Tragfläche mit einem Spanngurt fest zusammen. Nach dem Aushärten muss man den Holzsteg verschleifen und anschließend die Kunststoffverkleidung vorbereiten. Dazu ist diese am hinteren Ende aufzutrennen und über die Tragfläche zu stülpen. Auch hier muss man gegebenfalls nachhelfen - die Fläche etwas schmäler machen, damit der Kunststoff perfekt sitzt und diesen dann mit Epoxidharz verkleben. Hier empfielt sich ein eher langsames Harz zu verwenden, da das 10min Epoxi den Stresslevel ganz ordentlich erhöht wenns dann doch nicht gleich sitzt.

Wenn auch dieser Schritt erledigt ist, gilt es wieder zu spachteln, die Servos einzubauen und die Anlenkungen einzustellen.











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